Ihr habt euch vorgenommen, stressfreier zu leben? Ausgezeichnet! Gegen manche Formen von Stress gibt es ein Gegenmittel: Achtsamkeit.

Es gibt leichte Übungen mit denen ihr sofort loslegen könnt.

E-Mails, Gespräche, Meetings, Whatsapp, Facebook  und andere Reize prasseln tagtäglich auf uns ein. Daran kann man nicht immer etwas ändern, den Umgang damit schon. Achtsamkeit ist für Buddhisten normal, jedoch für Ungeübte eine nützliche Methode, um mit der Informationsflut fertig zu werden. Das Wichtigste dabei: Bewusst wahrnehmen, was im Augenblick passiert, es jedoch nicht bewerten. 

Reizüberflutung ist meist der Auslöser dafür, dass du dich gestresst fühlst. Du bewertest alles: freust, ärgerst oder sorgst dich. Der Sonnenuntergang war romantisch, die E-Mail mit der Rechnung der Firma XY ärgerlich, das Gedränge und die Hitze in der Ubahn nervig. Mit der reinen Wahrnehmung der Reize hättest du kein Problem, jedoch verbraucht das Bewerten viel Energie. Ziel dieser Übungen ist es, vom Bewerten wegzukommen. 

1. Lebe im Hier und Jetzt
Egal, was du machst – Versuche das bewusst wahrzunehmen , ohne gedanklich abzuschweifen oder darüber zu urteilen.


2. Spür deinen Körper
Fühlst du dich wohl? Frierst du oder ist dir zu heiß? Bist du verspannt?

3. Nutze deine Zeit sinnvoll 
Statt ständig zum Smartphone zu greifen, können Wartezeiten für eine Achtsamkeitsübung genutzt werden.

4. Widerstände ablegen
Nehmt das Leben oder die Dinge so wie sie kommen. 

5. Mönchsgang
Der Klassiker unter den Achtsamkeitstechniken: Beim schweigsamen Gehen in der Natur wird die eigene Achtsamkeit trainiert. Wahrgenommen werden nur die Natur und das eigene Empfinden.